In der Medizingeschichte waren es vor allem die Chinesen, die bereits vor Jahrtausenden den Magnetismus für Heilzwecke einsetzten. Auch kann man in der Kulturgeschichte der Völker bis in die frühesten Zeiten zurückblättern, bis zu den Hieroglyphen Ägyptens oder den Keilschrifturkunden der ältesten Volksgemeinschaften am Euphrat und Tigris. Überall begegnet man typischen Anzeichen und Darstellungen magnetischer Heilbehandlungen. Der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) und die römischen Ärzte Dioscorides und Claudius Galenos (130 n. Chr.) kannten die magnetischen Heilkräfte. So berichtet Plinius, der römische Geschichtsschreiber, von Magnetbehandlungen bei Augenleiden. Ebenso behandelte der islamische Arzt Ibn Sina, genannt Avicenna (980 -1037), Depressionen mit Magneten. Durch Paracelsus (1493 - 1541) erhielt die Magnettherapie erneut einen bedeutenden Stellenwert: "Wer den Magnet verwendet, wird feststellen, dass er ohne ihn nichts ausrichten kann gegen viele Krankheiten. Er ist ein Meisterstück für den Künstler in der Arznei, wie keines mehr weit und breit zu finden ist."
Die Wirkung der modernen Magnetfeldtherapie ist durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Bereits 1909 konnte gezeigt werden, dass der Einsatz von Magnetfeldern zu einer verbesserten Sauerstoffsättigung des Blutes führt. Eine physikalische Grundlage der Wirkung stellt der "Hall-Effekt" dar.
Durch diese sog. Elektro-Stimulation erfolgt eine geringe Erwärmung. Aber noch wichtiger ist, dass ein Druck (sog. Lorenzsche Kräfte) auf die Gefäßwände ausgeübt wird und diese sich erweitern. Die Folge hiervon ist eine erhöhte Blutzirkulation mit mehr Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den umgebenden Zellstrukturen hin . Vergleiche hierzu auch die wissenschaftliche Studie mit BIOflex-Folien beim M.I.T. Massachusetts Istitute of Technology, Cambridge, USA , Originalveröffentlichung nachzulesen unter http://bioflexmagnets.com/Facts.html.
Eine Beeinflussung des Nervensystems durch Magnete wurde durch die Entdeckungen des Wissenschaftlers Professor Joseph C. Kirschwink vom California Institute of Technology in Pasadena (USA) 1992 nachgewiesen.
In klinischen Studien zeigten vor wenigen Jahren israelische Forscher vom Technicon-Institut in Haifa, dass magnetische Felder schwere Depressionen lindern können. Bei jedem zweiten der behandelten Patienten ließen die Beschwerden nach.
Anfang der 70er Jahre entwickelte der Arzt Dr. med. Gleichmann ein Gerät mit pulsierenden Magnetfeldern, das die Knochenheilung beschleunigt. Dieses Verfahren ist inzwischen von der Schulmedizin anerkannt.
Vor 20 Jahren wurde die Anwendung statischer Magnetfelder revolutioniert durch die Entwicklung multipolarer biegsamer Magnetfolien.